China

von Erik Uddenberg
aus dem Schwedischen von Regina Elsässer

Children soldier

Termine in Köln: 12-15.6.2012








Deutschsprachige Erstaufführung: 8. und 9.12.2011 in Köln für Zuschauer ab 13 Jahren. Presse

Termine in Köln: 13.-15.6. und 25.6-29.6,2012 jeweils 11:00 Ort: KKT

China wird sie genannt. Mit neun wird sie Soldatin. Ein Kinderleben mit Kalaschnikow und Freunden/Schicksalsgenossen. Ein Kinderleben ganz anders als in Europa. Es zeigt Kinderrealität in vielen Regionen der Welt.
Ein Stück, das den Zuschauenden die Augen öffnet für die eigene Situation und die Situation von anderen.

Das Zwei-Personenstück zeigt Episoden aus Chinas Leben. Sie, ihr bester Freund Boxer, Scharfschützen, Offiziere sind zu sehen. Sensibel wird Chinas Geschichte erzählt, damit das Publikum wie auch die Protagonisten selbst verstehen können, was geschehen ist. Kommentierungen, Rückblicke und Ausspielen von Episoden bilden ein Kaleidoskop von Eindrücken. In diesem kleinen Format wird das Theater zum Schauplatz eines einzigartigen, persönlichen Zusammentreffens von Menschen, deren Wirklichkeit die uns fremde Welt des Krieges und des Hasses ist.

Trotz der realen nackten Realität sind die portraitierten Figuren von einer lebendigen Kraft erfüllt. Nie sind sie hilflose Opfer oder abgestumpfte Zyniker. Auch Soldatin China ist Mensch und glaubt an die Fähigkeit des Menschen zu überleben. Sie gibt nie den Glauben daran auf wieder eines Tages als Mensch unter Menschen leben zu können.

Das Stück basiert auf einer Autobiographie von China Keitetsi, die 1976 in Uganda geboren wurde. Im Alter von acht Jahren begann sie für die National Resistance Army (NRA) zu kämpfen. 2004 gelang es ihr nach Dänemark zu flüchten. Sie macht nun auf internationaler Ebene auf das Schicksal der 300.000 Kindersoldaten aufmerksam.

Es spielen: Karin Punitzer, Klaus-Volker Roth

Verlag Hofmann-Paul, Berlin

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