Falsche Freunde
Das Leben, Lieben und Leiden als junger Mensch im "Hier und
Jetzt" ist die komplizierte und komplexe Ausgangslage für
die "brandneue" Inszenierung des D.a.S. Theaters.
Der Autor vereint in dem Seelen-Szenario des Stücks bewußt
eine sich immer wiederholende Kombination von dunklen und hellen
Seiten des Lebens. Aggression, Wut und Gewalt stehen der Sehnsucht
seiner Akteure nach Sicherheit und Geborgen-heit gegenüber.
Die junge Regisseurin Eveline Sebaa hat ein Team von drei jungen
professionellen, sehr dynamischen Schauspielern auf die Bühne
geholt. Trotz der Vielfalt von gegenwärtigen jugendrelevanten
Themen gelingt es der Regie mit schlichten Mitteln, ein unterhaltsames,
als auch kurzweiliges Stück auf die Bühne zubringen. Die
Aufführung provoziert unweigerlich Betroffenheit und regt schließlich
zum Nachdenken an. Kölner Stadtanzeiger
Wenn man sich selbst
nicht kennt
In vielen narrativen Passagen fassen die Figuren Handlungsabschnitte
zusammen, erzählen von ihrem sozialen Umfeld und erklären
vor allem sich selbst und ihre Gefühlslage. Das erleichtert
das Verständnis des Szenischen. Bewegungssequenzen brechen
die Handlung auf und geben durch dieses abstrakte Theatermittel
dem Geschehen Modellcharakter. Großartig beleben die Schauspieler
ihre Figuren zwischen der zur Schau gestellten Großspurigkeit
und der inneren Trauer. Kölnische Rundschau
Schritt für Schritt
in den Bann der Clique
Mit einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln gelang es den Schauspielern
die Geschichte authentisch und glaubhaft zu erzählen. Die ruhige
und konzentrierte Auf-merksamkeit, mit der die Schüler das
Stück ver-folgten, war erstaunlich. Honnefer
Volkszeitung
"D.a.S."
war Theater: Wie aus Machtspielen Ernst wird
Durch gezielten Lichteinsatz, Toneffekte und durch die überzeugende
Darstellung wirkt das Stück sehr lebendig und realitätsnah.
Harzer Volksstimme
Das sind, die für
dich einstehen
Das Stück kehrt unter dem Wust von Beschwörungsformeln,
die uns der "Kampf gegen Rechts" beschert hat, wieder
hervor, wie einfach und unschuldig doch wirkt, was in die Katastrophe
führt - ohne auch nur ein Jota von der Schuld zu streichen.
Eher Gruppenzwang als Rassismus, eher Angst als Haß. insight
magazin
Von denen, die Respekt
wollen und Furcht ernten
Bedrückend und ungeschönt beschreibt das D.a.S. Theater
den Irrweg von Gewalt und das dünne Gerüst oberflächlicher
Werte. Am Ende bleiben Fragen, bleibt Nachdenklichkeit. Holzmindener
Anzeiger
Geschickte Wanderung
auf schmalem Grat
"Freunde" erreicht ein Offenlegen jugendlicher Konfliktsituationen
in hoher Intensität. Eine beeindruckende Leistung der drei
Schauspieler, die sich genau auf der schwebenden Ebene zwischen
Verstand und Gefühl einbrachte., die für Jugendliche in
einer bestimmten Entwicklungsphase typisch ist. Rheinbacher
Stadtzeitung